Steuerung C
DISPERMAT® Steuerung mit umfassende Prozesskontrolle, Datenschnittstelle und integrierter Datenbank
Die C-Technologie erlaubt eine hervorragende Prozesskontrolle, da alle Messgrößen im Display angezeigt und abgespeichert werden. Anzeigen im Display der C-Steuerung:
- Drehzahl, Umfangsgeschwindigkeit, Drehmoment, Timer, Produkttemperatur und Leistungseintrag
- Aufzeichnung aller verwendeten Parameter
- bis zu zehn PRESET-Einstellungen
- automatisches Abschalten bei vorgegebenen Werten von z.B.: Produkttemperatur, Drehzahl, oder Drehmoment
- grafische Darstellung der Messwerte im Display
Im Display der C-Technologie erscheinen während des Dispergiervorganges z.B. folgende Werte:
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Drehzahl: |
5.500 min-1 |
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Umfangsgeschwindigkeit des Dispergierwerkzeuges: |
23 m/s |
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Leistungseintrag: |
1.350 W |
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Drehmoment: |
2,36 Nm |
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Produkttemperatur: |
45 °C |
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Aktuelle Höhe des Dispergierwerkzeuges: |
40 mm |
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Vorwahl der Zeitschaltuhr: |
20 min |
An verschiedenen Beispielen soll im folgenden der Funktionsumfang der C-Technologie erläutert werden.
1. Der Leistungsabgleich mit der C-Technologie
Zusammenhang zwischen Leistungseintrag und Dispergierergebnis: Die in das Dispergiergut eingebrachte mechanische Rührleistung ist eng mit dem Dispergierergebnis verknüpft. Die mechanische Rührleistung bestimmt die Energie, die vom Rührwerkzeug bzw. vom Mahlrotor über die Mahlperlen an das Produkt übertragen wird. Die Rührleistung P errechnet sich aus der Drehzahl n des Rührwerkzeuges und dem an ihm erzeugten Drehmoment M nach folgender Gleichung:
| P = 2 π n M |
| Hierin bedeuten: |
| P |
Leistung [Nm/s=J/s=W] |
| π |
3.141 ... |
| n |
Drehzahl [1/s] |
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M |
Drehmoment [Nm] |
Je höher die Energiedichte ist, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass auch festere Agglomerate dispergiert werden.
Zur exakten Bestimmung der in das Rührgut eingebrachten Leistung ist es aber unbedingt erforderlich, dass alle Reibungsverluste, die nicht unmittelbar durch den Rühr- bzw. Dispergiervorgang erzeugt werden, eliminiert werden und dass nur mit der tatsächlich aufgewendeten Nettoleistung gearbeitet wird.
Der Leistungsabgleich findet wie folgt statt. Der Antriebsmotor fährt automatisch in 20 Drehzahlstufen von 0 bis zur max. Drehzahl hoch. Bei jeder Drehzahlstufe verweilt er einen Augenblick, misst die Leerlaufleistung und führt den gemessenen Wert auf O zurück. Die Leistungskurve wird Stufe für Stufe grafisch dargestellt und gespeichert. Beim anschließenden Dispergierprozess wird dann der gemessene Leistungswert automatisch um die jeweils gespeicherte Leerlaufleistung vermindert. Somit lässt sich problemlos nach einmaligem Leistungsabgleich über den gesamten Drehzahlbereich mit der Nettoleistung arbeiten.
Darüber hinaus kann man mit der C-Technologie natürlich auch mit konstantem Leistungseintrag dispergieren. Dabei wird während der Dispergierung die Drehzahl so geregelt, dass das Produkt aus n und M zu genau der vorgegebenen mechanischen Rührleistung führt.
Mit der neuen C-Technologie kann sowohl die Leerlaufleistung, die alle Reibungsverluste wie Kugellagerreibung, Motorlüfter, Gleitringdichtungen etc. enthält, als auch die Nettoleistung (ohne Reibungsverluste) gemessen werden.

2. Die Abschaltwerte mit der C-Technologie
Um das Produkt vor unerwünschten Veränderungen zu schützen, können bis zu drei Abschaltwerte gleichzeitig definiert werden. Folgende Abschaltwerte stehen zur Verfügung: Produkttemperatur, Leistungseintrag oder Drehzahl und Drehmoment. Bei Erreichen eines Abschaltwertes kann das Gerät entweder stoppen oder mit einer vorher eingestellten konstanten Drehzahl weiter laufen.

3. Die Datenaufzeichnung mit der C-Technologie
Die gemessenen Werte können aufgezeichnet sowie im Display grafisch dargestellt werden. Die Datensätze können zu Protokollierungszwecken gespeichert und auch erst später ausgewertet werden. Durch die freie Skalierung der Grafik lassen sich markante Ereignisse besonders gut darstellen. Die Markerfunktion ermöglicht die Anzeige der numerischen Werte zu jedem Zeitpunkt der Aufzeichnung. Weiterhin ist während der Dispergierung eine zeitgleiche Datenübertragung zur Protokollierungs-Software WINDISP-Pro möglich.

4. Die Datenbank mit der C-Technologie
Die Datenbank erlaubt, bis zu 100 Dispergierparameter einschließlich der Abschaltwerte unter freier Vergabe eines Namens zu speichern. Außerdem kann das verwendete Behälter- oder Mahlperlenvolumen mitgespeichert werden. Die Dispergierparameter können jederzeit wieder aufgerufen werden und unterstützen somit den Anwender wesentlich bei der Bearbeitung seiner Produkte. Dadurch werden Einstellungsfehler automatisch vermieden; Dispergierprozesse können sicher und reproduzierbar durchgeführt werden.

5. Die wichtigsten Merkmale im Überblick:
- Steuerung des innovativen Höhenmesssystemes (Ha, H1, H2 )
- Automatisches Abschalten des Dispergierprozesses bei vorgegebenen Werten von: Produkttemperatur, Drehzahl, Leistungseintrag und Drehmoment
- Automatischer Abgleich der Leerlaufleistung auf „0“
- Optimale Leistungsregelung durch Veränderung der Regelparameter
- Grafische Darstellung der Messwerte im Display mit freier Skalierung der Grafik und Markerfunktion
- Datenbank
- Lokale Speichermöglichkeit mit bis zu 10 Datensätzen und optionale Übertragung zu einem Computer mit WINDISP-Pro©
- DISPERMAT® Datenbank: Speichermöglichkeit aller verwendeten Dispergierparameter des Gerätes (max. 100 verschiedene Datensätze)
- Datenaufzeichnung mit WINDISP-Pro©

6. DISPERMAT® Dispergier- und Mahlsysteme mit der Steuerung C:
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